Zeichen 140

Paso de ganado

Se agrava la inquietud. Ninguna de nosotras
anda suelta por los caminos, desprendiendo aquel aroma a establo,
echando nubecitas de vapor por los belfos las mañanas
frías de invierno o a la sombra de los castaños las tardes cálidas de primavera.
La violencia del aire cerró las ventanas que dan al campo,
la noche se une al día y nuestros gallos cantan en la oscuridad; poco
a poco los caminos se nos irán olvidando.
Si hay retorno, éste será lento –dicen los más viejos de la granja-;
a la calma de los prados, al “hui-tec-tec” musical del Rotkehlchen,
en el rosal silvestre o en el espino blanco.
La vida aun pasa más rápida para nosotras las vacas
y no tenemos por costumbre dejar sobre un muro nuestras lamentaciones,
y es de sabios disimular las heridas a escondidas, pero hoy
no podemos callar por más tiempo, y rompiendo reglas no escritas;
hay humanos que odian todo lo que vive,
todo lo que se mueve, y pronto si alguien no lo remedia,
hasta las apacibles moscas del verano tienen sus días contados.
La tierra será pronto tierra,
y es que nosotras las vacas queremos seguir soñando:
Contra el azul orea del cielo y en el camino, esa señal que advierte a los humanos
del paso de una vaca libre; y
es que hubo un tiempo, una vez, que los caminos eran comunes y compartidos por todos.

Paco

 

Übergang für Vieh

Es verschlimmert sich die Unruhe. Keiner von uns
geht gelöst die Wege, jenen Duft des Stalles verbreitend,
kleine Dampfwolken ausstoßend durch die wulstigen Lippen in den kalten Morgen
des Winters oder im Schatten der Kastanienbäume in den warmen Abenden des Frühlings.
Die Gewalttätigkeit der Luft schloß die Fenster die zum Feld hinausgehen,
die Nacht vereint sich mit dem Tag und unsere Hähne singen in der Dunkelheit; ganz
allmählich werden uns die Wege vergessen.
Wenn es eine Rückkehr gibt, so wird sie langsam sein - sagen die ältesten des Hofes -;
in der Ruhe der Wiesen, zur "hui-tec-tec" - Musik des Rotkehlchens,
in dem wilden Rosenstrauch oder im Weißdorn.
Das Leben vergeht noch schneller für uns Kühe
und wir haben nicht die Angewohnheit auf einer Mauer unsere Klagen zu hinterlassen,
und es ist eine Sache der Weisen die verborgenenen Wunden zu verheimlichen, aber heute
können wir nicht mehr schweigen, und durchbrechen ungeschriebene Regeln;
Es gibt Menschen die hassen alles was lebt,
alles was sich bewegt und bald, wenn nicht einer es heilt,
sind sogar die Tage der leutseligen Fliegen des Sommers gezählt.
Die Erde wird bald die Erde sein,
und wir Kühe wollen weiter träumen,
gegen die blaue Luft des Himmels und auf dem Weg, jenes Zeichen, welches die Menschen aufmerksam macht
auf den Vorbeizug einer freien Kuh, und
daß es einmal eine Zeit gab, in der die Wege gemeinschaftlich waren und von allen geteilt wurden.